Evelyn Siebert hat im vergangenen Herbst ein Coaching beim Frauenberufszentrum absolviert. Neben dem stressigen Familienalltag genoss sie es, ihre eigene berufliche Situation mit einer kompetenten Beraterin zu reflektieren. Schließlich wurde das Bild vor ihr klarer, und fügte sich wie ein Puzzle zusammen: seit Mitte Jänner ist sie nun Mitarbeiterin im Frauenberufszentrum und stolz darauf, es in seinem wichtigen gesellschaftspolitischen Anliegen unterstützen zu können.

Wie war deine Situation, bevor du zum Frauenberufszentrum gekommen bist?

Im Herbst letzten Jahres stand der 1. Geburtstag meiner jüngeren Tochter bevor und die Corona Situation in Österreich spitzte sich wieder zu. Ich wollte im 2021 wieder in den Arbeitsmarkt einsteigen und mich auch beruflich umorientieren, und wusste, dass das auf Grund der angespannten Arbeitsmarktsituation schwierig werden könnte. Vor den Kindern habe ich im Personalmanagement und später bei einer Unternehmensberatung gearbeitet, und als zweites Standbein war ich als Volleyballtrainerin im Nachwuchs- bis zum Spitzensport aktiv. Während der Karenz habe ich mich vollkommen auf meine Trainertätigkeit konzentriert, weil sich das gut mit den Kindern vereinbaren ließ. Ich wusste aber, dass der Sport in Österreich in den meisten Fällen keine langfristige, gesicherte Perspektive bietet. Und ich musste feststellen, dass einem mit zwei kleinen Kindern auch nicht mehr alle Türen offenstehen. Ich musste also eine Strategie entwickeln, wie ich wieder in den Arbeitsmarkt finde, was ich tun möchte und mir genau überlegen, was denn meine nächsten Schritte sein sollen. Denn ich war sehr motiviert, wieder etwas Neues auszuprobieren. Ich hatte im Mai meinen Studienabschluss nachgeholt und brannte für neue Herausforderungen, abseits vom Familienalltag und von meiner sportlichen Karriere.

Wie bist du auf das FBZ gekommen?

Bei meinen anfänglichen Recherchen bin ich auf das Business Frauen Center gestoßen und mir ist eine Bekannte und gleichzeitig meine AMS Beraterin zur Seite gestanden, die mir gleich ein Einzelcoaching beim Frauenberufszentrum empfohlen hat. Aus meinem sportlichen Hintergrund weiß ich, wie hilfreich kompetentes Coaching sein kann, und war dankbar, dass das AMS dieses Coaching kostenlos ermöglicht – denn ich weiß auch, dass Coaching unter normalen Umständen sehr teuer sein kann. Also war ich gleich gespannt darauf, was mich im FBZ erwartet.

Wie hat dir das Coaching weitergeholfen?

Allein der Umstand, dass ich für eine Stunde raus kam aus dem Familienalltag und gemeinsam mit einer kompetenten Beraterin meine berufliche Situation in Ruhe reflektieren konnte, war ein großer Gewinn. Endlich sich die Zeit zu nehmen, über mich selbst und meine Ziele nachzudenken und sich darüber mit einer inspirierenden und mutmachenden Ansprechpartnerin zu unterhalten – großartig. Ich habe in jedem Gespräch etwas für mich mitnehmen können, und langsam wurde das Bild vor mir klarer. Mir wurde bewusst, dass ich beruflich gerne mit den Thema Arbeit in einem gesellschaftspolitischen Kontext zu tun hätte, und dass ich in einer dynamischen Organisation arbeiten wollte, wo ich gefordert bin, mich weiterzuentwickeln und dazuzulernen.

Was waren deine wichtigsten Erkenntnisse für deine berufliche Zukunft?

Erstens, dass ich unbedingt meinen Lebenslauf in eine neue Form bringen musste. Da hat sich so viel getan, seitdem ich den zuletzt erstellt habe und brauchte.

Zweitens wurde mir in den Gesprächen bewusst, dass ich in meinem Leben viele Male sehr großen Mut bewiesen und mich in viele Abenteuer gestürzt habe; dass sich meine Hartnäckigkeit oft ausgezahlt hat; und dass es auch ok ist, wenn man doch einmal einen Rückzieher macht. Und auf diese Erfahrungen kann ich auch in Zukunft vertrauen.

Und drittens, dass ich mich nach den vier Jahren Auszeit von der Privatwirtschaft auch unbedingt wieder auf den neuesten Stand der Digitalisierung bringen muss und ich hier ständig dazulernen muss. 

Was waren deine nächsten konkreten Schritte?

Innerhalb unseres Gesprächs wurde dann immer klarer, dass meine Einstellung und meine beruflichen Ziele sehr gut zum Business Frauen Center bzw. zum Frauenberufszentrum passen und daraufhin hat mir Frau Stein eine Teilzeitstelle angeboten. Im Coaching war oft die Rede von einem Puzzle, das sich zusammenfügt, und so war es auch mit diesem Angebot. Es war erstens super mit meinem Betreuungspflichten zu vereinbaren, weil das BFC und das FBZ natürlich sehr familienfreundlich eingestellt ist. Aber vor allem bietet es mir die Möglichkeit, ständig etwas Neues zu lernen und mich vielfältig einzubringen. Und auch ein Ziel, das schon länger in mir schlummerte, wird nun endlich Realität: im März fängt meine Ausbildung zum systemischen Coach an. Ich habe in meiner sportlichen Karriere viele junge Spielerinnen bis hin in den Spitzensport begleitet, und es hat mir immer große Freude bereitet, sie auch auf einer persönlichen Ebene unterstützen zu können. Daher wollte ich schon immer eine Ausbildung in diese Richtung machen und die Anstellung beim BFC/FBZ hat nun den entscheidenden Ausschlag gegeben. Und es freut mich irrsinnig, dass ich nun einen Beitrag in einem großartigen Netzwerk leisten kann, in dem Frauen sich gegenseitig unterstützen und vorantreiben. 

Was möchtest du gerne anderen Frauen auf den Weg geben?

Hört auf zu zögern und fangt einfach an! Viele positive Veränderungen ergeben sich oft schneller als man denkt. Mutig die ersten Schritte gehen, und sich hilfreiche Begleiter*innen für den weiteren Weg suchen – denn zusammen sind wir stärker!

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Elisabeth Alber: “das professionelle Fotoshooting war ein Highlight.”

Elisabeth Alber hatte es sicher nicht immer leicht in ihrem Leben. Doch im Frauenberufszentrum bewies sie, dass jeder Mensch eine Chance verdient hat. Sie zeichnete sich mit Engagement, Durchhaltevermögen und einer ganz großen Herzlichkeit aus. In ihrem Beitrag reflektiert sie die vergangenen sieben Wochen, die sie nun bei uns bei der Kursmaßnahme “Digitale Kommunikation für Anfängerinnen” verbracht hat. Wir wünschen Elisabeth und auch allen anderen Teilnehmerinnen, die die DKA erfolgreich absolviert haben, viel Erfolg und alles Gute!

Reflexionsarbeit: Digitale Kommunikation für Anfängerinnen

von Elisabeth Alber

Mitte Jänner 2021 bekam ich von meinem AMS – Berater Herrn Kuchling einen Anruf. Er fragte mich, wie es mir gesundheitlich geht und ob ich es mir vorstellen könne, einen Kurs „Digitale Kommunikation für Anfängerinnen“ im Businessfrauencenter in der Radetzkystraße zu machen.  Ich sagte sofort mit Freude zu. Ich war aufgeregt, weil ich überhaupt nicht wusste, was auf mich zukommen würde. So ließ ich mich überraschen.

Im Anschluss an die Informationsveranstaltung hatte ich mit Frau Mag.a Daniela Stein das Erstgespräch. Da ich aber einige Tage keine Antwort bekam, rief ich im BFC an und erkundigte mich, wie es nun aussehen würde. Ich wurde vertröstet, doch ich gab nicht auf, weil ich unbedingt in diesen Kurs wollte. Frau Mag.a Daniela Stein rief mich dann an und ich argumentierte, ich wolle unbedingt in diesen Kurs, da für mich Struktur und etwas Neues lernen gerade jetzt sehr wichtig sei.

Sie sagte mir: „Sie sind eine sehr starke Frau, die weiß was sie will. Sie bekommen den letzten freien Platz im Kurs, weil Sie so dafür gekämpft haben.“

Da war ich total glücklich. So kam ich in den Kurs DKA. Wir waren insgesamt 12 Teilnehmerinnen, die sehr unterschiedlich sind, von einer Archäologin bis zu einer ehemaligen Bankmitarbeiterin. Von den 12 Teilnehmerinnen waren am Ende nur noch acht Teilnehmerinnen im Kurs. Drei haben einen Job bekommen, für die freue ich mich sehr!

Was habe ich in dieser Maßnahme gelernt?

Digitale Anwendungen wie zum Beispiel MS – Teams, Zoom, LinkedIn, WordPress wurden durchgenommen, wir erstellten aber auch Bewerbungsunterlagen inkl. einem professionellen Fotoshooting und Bewerbungsvideo. Für mich persönlich waren das Fotoshooting sowie das Bewerbungsvideo die absoluten Highlights, auch Frau Reitzl fand ich super.

Von den Teilnehmerinnen lernte ich viele Verhaltensmuster, von aufgeschlossen, einfach herzlich bis anmaßend, großspurig und auch zurückhaltend war alles dabei. Ich für mich nehme mit, ich bleib so wie ich bin, einfach und herzlich und werde mir wieder mehr zutrauen und vertrauen, und mich daran halten, wer mir guttut und wer nicht.

Wie geht es weiter?


Es ist die Ungewissheit, die mich fertig macht, weil ich nicht weiß, wie es jetzt nach dem Kurs weitergeht. Es macht mich fertig zu wissen, dass ich wieder in die Notstandshilfe komme.
Ja, ich würde sehr gern in der Kärntner Landesregierung in der Abt.5 in der Unterabteilung Pflegewesen in der Kanzlei als vollwertige MitarbeiterInnen arbeiten. Vielleicht sollte ich diesen Wunsch aufgeben, aber es fällt mir so extrem schwer. Es ist nach wie vor mein größter Herzenswunsch dort reinzukommen und zu arbeiten

Danke an alle!

Hier im BFC hat es mir gut gefallen, die MitarbeiterInnen waren nett zu mir, wir wurden jeden Tag mit Kaffee und Tee verwöhnt, für mich alles andere als selbstverständlich. Ein herzliches Dankeschön an Frau Mag.a Daniela Stein, Ilona Tanos MA, Mag.a (FH) Manuela Druml, Mag.a Corinne Cuvelier und an Evelyn Siebert, MA sowie allen anderen Vortragenden für euer Entgegenkommen, eure Hilfe und Unterstützung, wenn ich euch brauchte.

Ich wünsche euch allen alles Liebe, Gute, ganz viel Gesundheit, Glück und Erfolg hier im BFC und auch jeden einzelnen ganz persönlich.

Alles Liebe, eure Elisabeth Alber                             

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Wie war deine Situation, bevor du zur DKA gekommen bist?

Ich bin Archäologin und arbeitete gerade intensiv an einer Broschüre in einem kleinen archäologischen Unternehmen. Wegen Corona wurde mein Vertrag nicht mehr verlängert. Es war ein toller Job: abwechslungsreiche Arbeit, nette Kollegen, ein Jackpot. Ich bin dann im März dennoch glücklich in den Lockdown geschlittert und habe die Zeit auch genossen, weil ich in letzter Zeit so viel gearbeitet hatte. Ich habe dann, wie so viele, mein Familienleben genossen. Schließlich musste ich dann aktiv auf Jobsuche gehen und mich bewerben, das war eine ungewohnte Situation für mich. Bisher hatte ich immer das Glück, dass ich immer wieder von einem Job zum anderen gekommen bin. Im Gegensatz zu der unbezahlten Arbeit, die man immer hat und auch grundsätzlich gerne macht, brauche ich trotzdem eine bezahlte Arbeit, wo ich meine Kompetenzen einsetzen kann. Ich möchte auch mal mit „Verena“ oder „Frau Benedetti“ angesprochen werden, und nicht nur als „Mama“ oder „Schatzi“ (lacht).

Ich bin dann von Firma zu Firma und hab mich sogar persönlich vorgestellt. Meine AMS Beraterin hat mich sehr unterstützt und mir dann auch Kursmaßnahmen vorgeschlagen. Zuerst im Zahlenbereich, das liegt mir nicht besonders. Dann kam der Vorschlag mit der DKA im digitalen Bereich, wo ich mir bisher immer autodidakt alles angeeignet habe, und war sehr offen. Es ging mir auch um den Austausch mit anderen nach der langen sozialen Isolation. Es waren viele Themen dabei, die ich mir noch nicht bekannt waren, wo ich gern mehr erfahren wollte: Datenschutz und Datensicherheit zum Beispiel, verschiedene Plattformen, aber auch Begriffe, unter denen ich mir wenig vorstellen konnte. Ich habe mir einen besseren Zugang zur digitalen Welt erhofft, und dazu bekam ich jeden Morgen einen Kaffee oder einen Tee serviert, ohne mein Zutun – ein Luxus (lacht).

Wie war dann dein Eindruck?

Es war sehr strukturiert und zahnradtechnisch gut ausgeklügelt, ich war beeindruckt ob der Vielfalt der Thematiken, und vor allem war ich beeindruckt von dem Persönlichkeitscoaching das indirekt mit den digitalen Inhalten einherging. Jede Expertin war auch bereit ihre Unterlagen zu teilen und damit konnte ich die Inhalte viel besser aufnehmen. Es kam dadurch viel mehr zu einem Dialog. Das Thema Digitalisierung wurde sehr ausgeschöpft – natürlich könnte man auch einen 15-wöchigen Kurs dazu anbieten, weil man je nach Interessen und Thema sich natürlich noch viel mehr vertiefen könnte. Man bekam aber auch das Werkzeug und den Input dazu, wo man sich selbst weiter recherchieren konnte. Auch die Verfügbarkeit der Trainerinnen und Coaches zum Nachfragen und Austauschen war super – Ich hatte immer das Gefühl: ich werde nicht nur „bestaubzuckert“, ich kann auch später noch Informationen nachholen.

Was konntest du bisher am meisten für dich mitnehmen?

Von Gudrun Ogris zum Thema Bewerbungsmanagement habe ich erkannt, dass ich beim Thema Selbstpräsentation noch viel lernen kann. Auch der Einblick in die Hard- und Software war sehr klar und deutlich. Und ich war sehr beeindruckt von Anke Obersteiner zum Thema Datenschutz, und auch von Manuela Druml zu Big Data, da konnte ich sehr viel mitnehmen. Bei Edith Reitzl und ihrem Persönlichkeitscoaching wurden mir die Augen geöffnet für viele Dinge, an die man beim persönlichen digitalen Auftritt nicht denkt. Sigrid Fürst hat mir hat mir gezeigt, wo ich mit einem Klick Antworten auf meine Fragen finde, das waren sehr erleuchtende Momente. Sigrid Seebacher hat mir die social media Welt nähergebracht.

Überhaupt habe ich so viele Tools und Plattformen kennengelernt. Also ich konnte so einiges für mich mitnehmen. Auch mit dem Elevator Pitch bei der Auftaktveranstaltung mit Daniela Stein hab ich mich viel beschäftigt. Insgesamt habe ich mich sehr viel mit mir selbst beschäftig, und das hat mir sehr gut getan.

Was werden deine nächsten Schritte nach dieser Weiterbildung sein?

Ich habe nun eine befristete Anstellung im Landesmuseum Kärnten für eine Übersetzung. Ich freue mich schon sehr darauf, und werde mich auch da wieder mit vollem Engagement vertiefen. Ich habe mir außerdem vorgenommen, herauszufinden in welche Richtung ich weiter gehen will, es gibt den handwerklichen und den geisteswissenschaftlichen Bereich, ich kann mich für beides begeistern. Es muss einfach ein Job sein, der mich begeistert und wo das Umfeld passt. Ich habe für mich herausgefunden, dass ich mich nicht selbstständig machen oder viel mit Zahlen zu tun haben will.  Handwerklich könnte ich mir vorstellen, mich in der Töpferei weiter zu entwickeln, denn ich habe gelernt, dass ein Hobby auch zur Arbeit werden kann. Ich werde jedenfalls auf die erlernten Inhalte der DKA zurückgreifen, denn ich kann sie bereits jetzt sehr gut in meinen Alltag einbinden.

Was möchtest du anderen Frauen mitgeben?

Versinkt nicht in Selbstmitleid, hört auf an euch zu zweifeln, befasst euch intensiv mit euch selbst und schaut, dass es euch gut geht. Man muss nicht sofort genau wissen, wohin man gehen will – man muss zuerst vor allem wissen, dass man will.

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Neza absolvierte beim FBZ einen Push-up Workshop und ist noch im Einzelcoaching. Im Interview erzählt sie, wie sie wieder Vertrauen in sich selbst gefunden und erkannt hat, dass es nie zu spät ist, etwas Neues zu lernen.

Erzähl mir doch bitte, wie deine Situation war, bevor du zum Frauenberufszentrum gekommen bist?

Ich war arbeitslos wegen Corona und ich war schon seit Oktober beim AMS, bin dann nach Klagenfurt umgezogen und mein Berater hat mir ein Coaching beim Frauenberufszentrum empfohlen. Ich kannte das vorher gar nicht, und bin jetzt sehr froh darüber hierher gekommen zu sein.

Du hast dann bei uns einerseits den Push up absolviert und bist noch bei uns im Einzelcoaching. Was waren für dich in der Zeit, in der du jetzt bei uns bist, die wichtigsten Erkenntnisse für dich?

Am wichtigsten war für mich, dass ich wieder Vertrauen in mich selbst habe. Ich kann alles machen, was ich möchte. Mein ganzes Leben dachte ich, ich wäre nicht gut genug, ich hätte zu wenig Erfahrung. Aber hier habe ich erkannt, dass ich tatsächlich schon viel Erfahrungen gesammelt habe, obwohl ich noch so jung bin. Und es nicht zu spät für mich, etwas Neues zu lernen. Im Push up Workshop waren alle anderen Teilnehmerinnen älter als ich, und ich dachte: „ok, wenn diese Frauen sich jetzt entscheiden, dass sie einen neuen Beruf lernen können, oder einen neuen Job finden werden, dann kann ich das auch.“ Warum nicht? Und ja, das war für mich am wichtigsten.

Wenn du dir jetzt vorstellst, du hättest das Coaching schon absolviert, was hat sich alles in deinem Leben verändert, wie sieht dein Leben aus?

Nun, ich bin jetzt schon optimistischer und ich habe keine Angst mehr, mich zu bewerben, und denke mir nicht mehr: „das kann ich nicht.“ Frau Tanos hat mich dahingehend wirklich sehr unterstützt und ich habe jetzt wirklich sogar eine große Freude daran, einen neuen Job oder eine Ausbildung zu finden.

Wie sehen deine beruflichen Ziele aus?

Ich möchte einen neuen Beruf lernen, denn ich habe eine Ausbildung im Tourismus gemacht, und in dieser Branche ist es momentan sehr schwer. Ich möchte also etwas Neues lernen, und hier wurde mir empfohlen, etwas im Bereich der Digitalisierung zu lernen, weil das die Zukunft ist. Ich hoffe also, dass ich nun einen Kurs über das AMS zum Thema e-commerce machen kann. Ich habe heute mit Frau Tanos gesprochen, ich habe eine große Liebe für Autos. Das ist mein großes Hobby und mein Lebenstraum wäre etwas mit Autos zu machen, beispielsweise im Verkauf, und hier ließe sich das auch mit e-commerce verbinden. Das ist nicht unbedingt ein Frauenberuf, aber ich war immer sehr interessiert an Autos und Technik, und das macht mir große Freude.

Was würdest du gerne anderen Frauen mitgeben?

Dass ihr Vertrauen in euch selbst haben könnt! Ihr habt in eurem Leben sicherlich schon viel gemacht und jede Erfahrung ist wichtig. Geht ohne Angst weiter – wenn ihr etwas machen wollt, wartet nicht! Es ist egal, was andere Leute denken, macht einfach, was euch glücklich macht!

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Eva Gruber-Letz: “im digitalen Bewerbungsmanagement bin ich jetzt uptodate”

Eva ist derzeit Teilnehmerin der FBZ Kursmaßnahme “Digitale Kommunikation für Anfängerinnen”. Die Kunstexpertin bloggt außerdem gerade für das Business Frauen Center und interviewt spannende Frauen aus der Kunstbranche. Ihre Interviews findet ihr hier. Dieses Mal wollten wir von ihr wissen, was sie am meisten aus dem Kurs für sich mitnehmen kann, und was ihre Pläne für die Zukunft sind.

Warum hast du dich entschieden, an der DKA teilzunehmen?

In der heutigen Zeit ist es wichtig im digitalen Bereich ständig up to date zu bleiben und das betrifft jede Berufssparte. Ich komme aus der Kunstbranche und habe die letzten Jahre in einem Wiener Auktionshaus gearbeitet. Diese Branche ist einerseits noch sehr traditionell verhaftet, muss aber andererseits in unserer heutigen Zeit, in der Digitalisierungsprozesse schnell voranschreiten, stets mithalten können. Dabei wird eine professionelle digitale Präsenz und Aspekte wie Online-Marketing, Website-Gestaltung und der Auftritt in sozialen Medien immer wichtiger. Ich bin nun gerade dabei mich beruflich neu zu orientieren und wollte in diesem Zusammenhang die Chance nützen, mir ein gutes Basiswissen im Bereich der digitalen Kommunikation anzueignen.

Wie ist dein Eindruck bisher?

Das Programm ist sehr abwechslungsreich und informativ gestaltet. Viele verschiedene Trainerinnen und Expertinnen aus unterschiedlichen Branchen geben ihr Wissen aus der Praxis weiter. Die thematische Bandbreite reicht dabei von Hardware-Skills über optimales  Bewerbungsmanagement, Datensicherheit, Arbeiten mit Social Media im beruflichen Kontext bis hin zu den verschiedensten Angeboten digitaler Lernplattformen. Da sind schon einige wertvolle Tipps dabei. Auch der Austausch innerhalb der Kursgruppe ist nicht zu unterschätzen. In einer wertschätzenden Atmosphäre bekommen wir ständig konstruktives Feedback voneinander und können durch diese neuen Kontakte auf langfristige Sicht unser Netzwerk erweitern.

Was konntest du bisher am meisten für dich mitnehmen?

Grundsätzlich geschieht in so einem Kurs sehr viel Reflexionsarbeit, wodurch ich mehr über mich selbst, meine Kompetenzen und Ziele lernen und diese klar formulieren konnte. Abgerundet wird das Programm durch private Einzelcoachings, die mich in meinem beruflichen Weiterentwicklungsprozess enorm weitergebracht haben. Des Weiteren wurde ich auf den neuesten Stand im Bereich des Bewerbungsmanagements gebracht. Hier hat sich in letzter Zeit sehr viel verändert. Es  wurden uns die neuesten Möglichkeiten und Tools zur Gestaltung von Bewerbungsunterlagen vorgestellt, mit denen man am Arbeitsmarkt modern und am Puls der Zeit auftreten kann. Das Thema Datensicherheit, welches auf den ersten Blick etwas trocken wirkt, war auch sehr interessant. Es ist sowohl im beruflichen als auch im privaten Kontext wichtig, sich damit auseinanderzusetzen und zu hinterfragen, was gebe ich von mir Preis, wie verarbeiten soziale Plattformen meine Daten und schütze ich mich ausreichend vor möglichen Diebstählen meiner sensiblen Daten? Damit sollte sich wirklich jede*r einzelne von uns beschäftigen.

Was werden deine nächsten Schritte nach dieser Weiterbildung sein?

Mein Ziel ist es, mich in einzelnen für mich relevanten Bereichen auf den digitalen Lernplattformen, die ich im Zuge dieses Kurses kennengelernt habe, weiterzubilden. Des Weiteren möchte ich damit beginnen mir ein persönliches Netzwerk aufzubauen, dem ich etwas bieten kann und in dem ich zukünftig Unterstützung finde.